TEXTILIEN: HANF, EIN NACHHALTIGES MATERIAL, DAS DEM PLANETEN ZUGUTE KOMMT.



TEXTILIEN: HANF, EIN NACHHALTIGES MATERIAL, DAS DEM PLANETEN ZUGUTE KOMMT.

Die Textilindustrie ist die zweitschmutzigste Produktion der Welt.

Sie verbraucht jedes Jahr viel Wasser und gibt mehr als 500.000 Tonnen synthetische Mikrofasern in die Ozeane ab. Um dieser großen ökologischen Herausforderung zu begegnen, haben viele Aktivisten und Modefachleute begonnen, über neue Lösungen nachzudenken. Unter ihnen ist Hanf, der vielleicht die erneuerbare und nachhaltige Antwort ist.

Ein Stück Geschichte

Seit Jahrtausenden wird Hanf in vielen Bereichen wie Bekleidung, Bootssegeln und Baumaterialien eingesetzt. So verwendeten große Seeleute wie Christoph Kolumbus dieses Material, um ihre Seile und die Stoffe ihrer Boote herzustellen. Ende des 20. Jahrhunderts produzierten fast alle französischen Regionen Hanf mit einer Gesamtfläche von 176.000 Hektar Kulturpflanzen. 

Die ökologischen und nachhaltigen Eigenschaften von Hanf waren daher viele Jahre lang hochgeschätzt, bis neue landwirtschaftliche Techniken und ein schlechter Ruf im Zusammenhang mit Cannabis seinen Rückgang verursachten und das Aufkommen von Baumwolle förderten.

Hanf heute

Heutzutage wird Hanf bei der Herstellung von mehr als 40.000 Produkten verwendet, die für die Behandlung, Heizung, Wohnen und natürlich für die Bekleidung verwendet werden können. Auf der Textseite beginnen die Hersteller zu erkennen, dass die Verarbeitung der Fasern zwar mühsam sein kann, der Anbau aber eine viel ökologischere und nachhaltigere Produktion ermöglicht und gleichzeitig viele Vorteile bietet.

Hypoallergen und langlebig, reizt Hanf nicht die empfindliche Haut und seine antibakterielle Faser wehrt Bakterien und andere Pilze ab und gibt einen angenehmen Geruch ab. Hanffasern bieten aufgrund ihrer extremen Dichte einen guten Schutz vor UV- und anderen Strahlen und absorbieren zudem sehr schnell Wärme.

Auf der Planetenseite benötigt Hanf 50% weniger Wasser als Baumwolle und ist natürlicherweise gegen viele Schädlinge resistent. Es absorbiert viermal mehr CO² als es freisetzt und trägt so zur Luftreinhaltung bei. Es kann auch mehrfach recycelt werden, viel mehr als Papier oder Baumwolle.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich Hanf als eine Zukunftspflanze für eine sauberere und nachhaltigere Produktion erweist, und es wäre nicht verwunderlich, wenn er bei der Herstellung unserer Kleidung immer wichtiger wird.

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