LE MATIN "Bernard Rappaz steigt ins Cannabis-Keks-Geschäft ein."



LE MATIN

 "Bernard Rappaz steigt ins Cannabis-Keks-Geschäft ein."

Von Nicolas Pinguely

23. Juni 2018

Der berühmte Walliser Hanfbauer betritt die Welt der Lebensmittelwagen mit einem Fahrzeug, das den Bio-Hanfprodukten gewidmet ist.

Mit seiner berühmten Vokuhila-Frisur und seinem Schnurrbart ist Bernard Rappaz zurück. Begleitet von zwei Partnern aus Genf steigt der Pionier des Hanfanbaus in der Schweiz in die Welt der Food Trucks ein. "Wir bieten Eis in Zusammenarbeit mit der Firma Rohr und Kekse aus einheimischem Bio-Cannabis an."

Wie hat er sich auf dieses neue Abenteuer eingelassen? "Meine beiden jungen Geschäftspartner sahen mich in einer Sendung namens 'Infrarouge' auf TSR", erklärt er. Weil sie gute Ideen, Fähigkeiten und einen starken Rücken haben, habe ich ihr Angebot angenommen."

Von dort aus wurde Holyweed im Jahr 2017 geboren. Die Arbeit der drei Komplizen macht nicht vor dem Geschäft mit den Speisewagen halt. Natürlich wird das Unternehmen seine Hanfgebäck- und Hanfeiskugeln in diesem Sommer auch auf Straßenfesten anbieten. "Wir nehmen es bei Veranstaltungen, Festivals, Partys in der ganzen Westschweiz mit, wann immer es geht", erklärt einer der Mitarbeiter. Wir planen für den Herbst eine Veranstaltung in Zürich."

Aber das Unternehmen wurde nicht gegründet, um eine Reihe von Cookies oder Sorbets auf den Markt zu bringen. Egal, wie gut sie sind. Nein, Holyweed wurde auf den Markt gebracht, um CBD-Hanf zu vermarkten, was es übrigens seit Anfang des Jahres tut. "Wir bauen im Kanton Waadt fünf Hektaren an", sagt Bernard Rappaz. Wir hatten letztes Jahr unsere erste Ernte, die wir jetzt verkaufen."

Keine psychotrope Wirkung

Aber nicht genug, um den Geist zu trüben. Der Walliser und seine Gefolgsleute bieten Hanf ohne psychotrope Wirkung an, der keine verbotenen Substanzen enthält, sondern ausschliesslich CBD-Cannabis, dessen Gehalt an THC, dem wichtigsten psychoaktiven Wirkstoff der Pflanze, weniger als 1% beträgt: "Der Schweizer CBD-Typ ist als biologisch gekennzeichnet", betont er.

Der CBD-Markt boomt. Seit 2017 ist die Zahl der Unternehmen, die sich auf die Herstellung oder Vermarktung von Hanf mit niedrigem THC-Gehalt spezialisiert haben, laut "Le journal du Jura" von fünf auf fast 400 im Land gestiegen.

Zur Erinnerung: Das Bundesamt für Gesundheit hat die CBD im Jahr 2016 legalisiert. Wie ihre große Schwester mit ihrer euphorischen Wirkung wird die CBD-Zigarette geraucht. Das Produkt wäre nützlich, um Schmerzen zu bekämpfen oder um sich zu entspannen.

Bernard Rappaz besteht auf der organischen Seite seiner Hanfblüten. "Wir bauen alles in der Sonne und ohne Pestizide an." Er setzt auf seine Erfahrung im ökologischen Gemüseanbau. "Vom Anbau von Williamsbirnen über Pfirsiche bis hin zu Aprikosen war ich ein Pionier der biologischen Landwirtschaft im Wallis", erinnert er sich.

Die Konkurrenz wäre weniger grün. "Ein grosser Teil der schweizerischen und ausländischen Produktion erfolgt unter Licht, unter Verwendung von Dünger und Pestiziden." Wir sind bereit, das zu glauben.

Übernimmst du einen Spaceca... Keks? Nein? Von nun an ist Cannabis legal und frei von Psychopharmaka.

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