Cannabis zur Bekämpfung bestimmter Krankheiten?



Cannabis zur Bekämpfung bestimmter Krankheiten?

 

Ein Team deutscher Wissenschaftler berichtete in der Naturmedizin, dass THC die Gehirnalterung im Gehirn älterer Mäuse zu verlangsamen scheint.

 

Der einst skeptische Allgemeinmediziner Olivier Bertrand ist nun vom Potenzial von Cannabis überzeugt. "Ab den 90er Jahren wurde klar, dass Cannabis ein Reservoir an Molekülen ist, die im Falle eines Mangels das natürliche System des Körpers ergänzen können. Heute ist er Vorsitzender der Kommission "Gesundheit und Prävention" des Vereins "Chanvre Libertés", der sich für die Anerkennung der medizinischen Eigenschaften der Pflanze einsetzt.

 

Der Praxisleitfaden des deutschen Arztes Franjo Grotenhermen listet die verschiedenen Studien über Cannabis in den letzten Jahren auf; Cannabis in der Medizin, veröffentlicht 2004 und aktualisiert 2009.

 

CBD hat seine krampflösenden Eigenschaften bewiesen, weshalb Australien, Kanada und 12 Staaten in den Vereinigten Staaten die Verschreibung von Cannabisöl erlauben.

 

Aber Cannabis könnte auch das Fortschreiten bestimmter Krankheiten reduzieren und verlangsamen. Im Jahr 2010 zeigte eine Studie kanadischer Wissenschaftler die Wirksamkeit von THC gegen chronische Schmerzen: 10 bis 15% der Patienten mit neuropathischen Schmerzen konsumieren angeblich spontan Cannabis.

 

Es reduziert Schmerzen und Schlafstörungen. Es kann auch in synthetischer Form verschrieben werden, um die Nebenwirkungen der Chemotherapie bei Krebspatienten besser zu unterstützen: Die Reduzierung von Übelkeit und Appetitstimulation gehören zu den positiven Vorteilen des Cannabiskonsums für diese Patienten.

 

Aber es könnte auch das Gedächtnis der älteren Menschen verbessern. Die neueste in Nature Medicine veröffentlichte Studie zeigt, dass THC die kognitive Leistungsfähigkeit bei älteren Mäusen erhöht. Es könnte daher das Fortschreiten von Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson verlangsamen.

 

Trotz all dieser wissenschaftlichen Fortschritte bleibt THC ein psychotropes Produkt. Für Dr. Olivier Bertrand lässt sich diese Nebenwirkung jedoch kontrollieren: "Eine weitere Substanz im Cannabis, CBD, ist nicht psychotrop. Experimente zeigen, dass, wenn THC und CBD in gleichen Dosen gemischt werden, letzteres die psychotrope Wirkung des ersteren weitgehend aufhebt.

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